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Islamisches Forum e.V.
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Über den Islam
Die 5 Säulen
Mohammed, Friede sei mit ihm, sagte: „Der Islam ist, dass du bezeugst, dass es keinen Gott gibt außer Allah, und dass Mohammed Gottes Gesandter ist, und dass du das rituelle Gebet stets verrichtest, die Zakah (Abgabe) entrichtest, im Ramadan fastest und zum Haus pilgerst, wenn du einen Weg dazu findest.“ (überliefert von Imam Muslim)
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Glaubens-
bekenntnis
Zakah
Ramadan
Hadsch
Gebet
Ramadan
Oh die ihr glaubt, euch ist das Fasten vorgeschrieben, so wie es denjenigen vor euch vorgeschrieben war, auf das ihr gottesfürchtig werden möget.“ (Sure 2 Vers 183)

„Der Monat Ramadan ist es, in dem der Qur´an als Rechtleitung für die Menschen herabgesandt worden ist und als klarer Beweis der Rechtleitung und der Unterscheidung.“ (Sure 2 Vers 185)

Das Fasten im Monat Ramadan ist ein Gottesdienst (Ibada) und Pflicht für jeden Muslim. Ausnahmen gibt es für Kinder, Alte, Kranke, Menstruierende, Schwangere und Stillende. Ramadan ist der 9. Monat des islamischen Mondkalender. Sein Beginn wird durch Sichtung des Neumondes festgelegt. Sollte dies z.B. aufgrund der Witterungsverhältnisse nicht möglich sein, wird sein Beginn nach Ablauf von 30 Tagen des vorherigen Monats bestimmt. Er endet wieder mit Sichtung des Neumondes bzw. nach 30 Tagen.
Während dieser Zeit enthalten sich Muslime in der Zeit zwischen dem Morgen- und Abendgebet von allen Handlungen, die das Fasten brechen, insbesondere Essen, Trinken und Geschlechtsverkehr. Ziel ist es, sich dadurch Gott zu nähern, und seinen Körper und die Seele von den begangenen Sünden zu reinigen.
Der Prophet Mohammed, Friede sei mit ihm, sagte:

„Allah, der Erhabene sagte: „Jede Handlung des Menschen gehört ihm, außer die des Fastens, sie gehört Mir und Ich belohne sie. Das Fasten ist ein Schutz. Wenn einer von euch fastet, so soll er nicht freveln oder laut werden. Sollte ihn jemand beschimpfen oder mit ihm streiten, so soll er sagen: Ich faste. Bei Dem, in Dessen Hand die Seele Mohammeds ist, der Mundgeruch des Fastenden ist Allah angenehmer als Moschus. Der Fastende freut sich zweimal: Wenn er das Fasten bricht, freut er sich. Und wenn er seinem Herrn begegnet, freut er sich (über den Lohn des Fastens).“ (überliefert u.a. von Abu Dawud und Tirmidhi)

„Wer das Fasten im Ramadan gläubig und nur für Allah vollzieht, dem werden seine vergangenen Sünden getilgt.“ (überliefert von Ahmad ibn Hanbal)

Das Fasten beinhaltet viele Weisheiten: Zuerst bezeugt der Mensch durch die Enthaltsamkeit, das Gottes Gesetze für ihn Vorrang vor seinen weltlichen Bedürfnissen haben. Durch den Akt der Selbstbeherrschung wird das Fasten auch zu einer wichtigen Charakterschule, denn der Mensch erfährt, dass er in der Lage ist, sogar seine wichtigsten Grundbedürfnisse zeitweise zu beherrschen, und dass sein Glauben stärker ist als sein weltliches Verlangen. Es ist auch die Zeit, eingefahrene Gewohnheiten unserer Überflussgesellschaft kritisch zu überdenken und Solidarität mit den Bedürftigen zu empfinden.
 
Geduld, Ausdauer und Bescheidenheit sind wichtige Attribute, die der Muslim auch über den Ramadan hinaus fest in seinem Alltag verankern sollte. Der Ramadan bietet sozusagen ein Auszeit zum Nachdenken und neu Justieren.
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