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Islamisches Forum e.V.
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Über den Islam
Die 5 Säulen
Mohammed, Friede sei mit ihm, sagte: „Der Islam ist, dass du bezeugst, dass es keinen Gott gibt außer Allah, und dass Mohammed Gottes Gesandter ist, und dass du das rituelle Gebet stets verrichtest, die Zakah (Abgabe) entrichtest, im Ramadan fastest und zum Haus pilgerst, wenn du einen Weg dazu findest.“ (überliefert von Imam Muslim)
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Glaubens-
bekenntnis
Zakah
Ramadan
Hadsch
Gebet
Gebet
Mohammed, Friede sei mit ihm, sagte:
„Die erste Tat, für die die Menschen am Tag der Auferstehung Rechenschaft ablegen müssen, ist das Gebet (...)“ (überliefert u.a. von Abu Dawud und Tirmidhi)

Die täglichen fünf Gebete zu vorgeschriebenen Zeiten sind für jeden Muslim Pflicht, der die Pubertät erreicht hat und geistig zurechnungsfähig ist. Von der Pflicht ausgenommen sind lediglich Menstruierende und Wöchnerinnen. Kranke beten so, wie sie dazu in der Lage sind – stehend, sitzend, liegend oder sogar nur in Gedanken. Diese fünf Gebete folgen einem festen Ablauf, der mit einer rituellen Waschung (arabisch Wudu) beginnt. Danach stellt sich der Betende in Richtung Mekka auf und beginnt sein Gebet mit den Worten: „Allahu akbar“ (Allah ist der Größte) und schließt die Rezitation der ersten Sure der Korans, Al Fatiha – die Eröffnende, an, die übersetzt lautet:

„Im Namen Allahs, des Allerbarmers, des Barmherzigen
Alles Lob gebührt Allah, dem Herrn der Welten,
dem Allerbarmer, dem Barmherzigen,
dem Herrscher am Tag des Gerichts.
Dir allein dienen wir und zu Dir allein flehen wir um Hilfe.
Leite uns den geraden Weg,
den Weg derjenigen, denen Du Gunst erwiesen hast, nicht derjenigen, die Deinen Zorn erregt haben, und nicht der Irregehenden.“

Diese Pflichtgebete sind für Muslime der wichtigste Gottesdienst. Sie bringen neben der Verehrung Gottes auch die Ergebenheit der Gläubigen Ihm gegenüber zum Ausdruck. Durch die regelmäßige Wiederholung wird der Glaube im Alltag allgegenwärtig und fester Bestandteil des Handelns und Denkens. Das Gebet gibt den Gläubigen Rechtleitung, Ruhe und Kraft und leitet ihn durch seinen Tag. Es ist wünschenswert, das Gebet in einer Gemeinschaft zu verrichten, denn dort erfährt der Muslim neben der spirituellen auch die soziale Kraft des Glaubens: Alle Betenden stehen Schulter an Schulter ohne Unterschiede, denn vor Gott sind alle Menschen gleich und unterscheiden sich nur in ihrer Gottesfurcht. Lediglich der Vorbeter (Imam) steht vor den Reihen, um die Betenden zu leiten. Dieses Amt kann grundsätzlich von jedem Muslim übernommen werden, der die Rezitation des Korans und das Gebet beherrscht, denn es gibt im Islam kein Priestertum oder religiösen Hierarchien.

Die oft erwähnte Tatsache, dass die Frauen aus Gründen der Minderwertigkeit hinter den Männern beten, ist schlichtweg falsch. Betrachtet man sich den Sinn des Gebetes, nämlich die demütige Annäherung an Gott, wird schnell klar, das jegliche Form der Ablenkung diesem Ziel zuwider läuft. Genau diese Gefahr besteht jedoch beim Mischen der Geschlechter, denn manch ein Betender würde sich mehr um seinen Vorder- oder Nebenmann bzw. -frau kümmern als um die Demut im Gebet. Durch die Anordnung der Frauen hinter den Männern bzw. in getrennten Räumen wird außerdem eine unangenehme Zurschaustellung für die Frauen vermieden, die durch Verbeugung und Niederwerfung entstehen könnte.
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